St. Martini – im 11. Jahrhundert „extra muros“ errichtet, heute mitten in der Stadt
Die Kirche St. Martini wurde im 11. Jahrhundert außerhalb der damaligen Stadtmauern Erfurts errichtet und zählt zu den ältesten Kirchenstandorten der Stadt. Mit dem Wachstum Erfurts rückte sie ins heutige Stadtzentrum und liegt nun nahe des Theater Erfurt, im Schatten des Dombergs.
Der Bau zeigt sich überwiegend in barocker Gestalt, geprägt von mehrfachen Umbauten nach Zerstörungen und Bränden. Trotz der zentralen Lage ist St. Martini kein touristisch geprägter Ort, sondern dient in erster Linie dem regelmäßigen liturgischen und gemeindlichen Leben.
St. Martini pflegt seit vielen Jahren eine Partnerschaft mit einer russischen Gemeinde in Uljanowsk. Zudem dient die Kirche seit Langem als Gottesdienstort der ukrainisch-katholischen Gemeinde Thüringens.
kommende Gottesdienste
Hauptportal der Kirche St. Martini
Der Mainzerhofplatz am Theater Erfurt, im Hintergrund die Kirche St. Martini
Die Kirche St. Martini gehört zu dem ehemaligen Martinskloster Erfurt (auch: Kloster Mariengarten)
Tabernakel der Kirche St. Martini