28/04/2026 0 Kommentare
MUTIG & RICHTUNGSWEISEND / Entscheidung und Vermeldung des Kümmererkreises von St. Martini
MUTIG & RICHTUNGSWEISEND / Entscheidung und Vermeldung des Kümmererkreises von St. Martini
# Neuigkeiten

MUTIG & RICHTUNGSWEISEND / Entscheidung und Vermeldung des Kümmererkreises von St. Martini
Liebe Schwestern und Brüder hier in St. Martini,
die Zeit hier in unserer Kirche läuft ab. Das Ziel, die Innenstadtpfarrei, ist klar, der Weg jedoch noch nicht. Daher haben wir im Kümmererkreis darüber nachgedacht, wie der Weg in die Innenstadtpfarrei in den nächsten Wochen und Monaten aussehen soll – mit folgendem Ergebnis:
1. Am 23. August dieses Jahres werden wir unser letztes Kirchweihfest in St. Martini feiern. Bis dahin wird sich an den derzeitigen Gottesdiensten und Abläufen nichts ändern.
2. Nach dem 23. August 2026 werden hier in St. Martini keine sonntäglichen Gottesdienste mehr stattfinden, jedoch weiterhin noch alle Mittwochsgottesdienste.
Auch Familienfeiern wie Taufen, Hochzeiten, Ehejubiläen und Requien werden möglich sein.
3. Am 11.11.2026 werden wir mit dem Patronatsfest hier in Martini den letzten Gottesdienst feiern.
Mancher wird jetzt fragen: Warum nicht alles bis Christkönig so belassen, wie es derzeit ist?
Weshalb schon am 23. August der letzte Sonntagsgottesdienst?
Folgende Überlegungen haben uns zu dieser Entscheidung bewegt:
1. Im Beschluss des Kirchenvorstandes heißt es, dass die vier Kirchen bis spätestens Christkönig (22.11.2026) zu schließen sind – eher ist also durchaus möglich.
2. Wir wollen den Abschluss hier in St. Martini mit einem hoffentlich großen Fest würdig feiern. Da dies im November nicht im Freien möglich sein wird und zudem bei eher neblig-trübem Wetter auf's Gemüt drücken kann, haben wir dazu das Kirchweihfest am 23. August ausgewählt.
3. Neues und neue Wege beginnt man nicht im Dunklen, sondern möglichst im Hellen und gemeinsam! Im Dezember, also nach Martini bzw. Christkönig, noch dazu bei schlechtem Wetter, erscheint uns die Gefahr, dass man sich zurückzieht, deutlich größer als Ende August.
Im Spätsommer und im vielleicht goldenen Oktober lässt sich - mit hoffentlich zahlreichen Verabredungen untereinander - eher in Gemeinschaft nach St. Severi gehen, wie es die erfolgte Umfrage vermuten lässt, oder an einen anderen der verbleibenden Gottesdienstorte.
4. Des Weiteren bietet es sich bei Spätsommer- oder Frühherbstwetter regelrecht an, nach den Gottesdiensten auf der Severiwiese, dem Wigberthof oder vor dem Pfarrhaus in St. Lorenz die Begegnungsmöglichkeiten mit „den Neuen“ zu nutzen. Im November, bei Nebel, kalt und nass möchte doch jeder lieber wieder schnell nach Hause.
5. Das Patronatsfest am 11. November soll dann ein würdiger Abschluss werden. Bei Glühwein und Martinshörnchen können wir uns erste Erfahrungen sonntäglicher Gottesdienste in anderen Kirchen erzählen, können uns gegenseitig Mut machen und schauen, ob jeder einen neuen Platz in der Innenstadtpfarrei gefunden hat.
Aus diesen Überlegungen heraus haben wir den vorbeschriebenen Zeitplan erarbeitet. Er ist dem Pfarrer, dem Pastoralteam und dem Pfarreiratsvorsitzenden bereits bekannt und wird von diesen mitgetragen.
Der so einzuschlagende Weg in die Innenstadtpfarrei gibt uns die Möglichkeit, lieb gewordene Traditionen noch einmal zu erleben und gleichzeitig Neues zu entdecken. Genießen wir die verbleibende Zeit in St. Martini – aber freuen wir uns auch offen auf das, was kommt.
Der Kümmererkreis von St. Martini im April 2026
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